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Flüchtlingsbetreuung in guten Händen

Die Betreuung neu ankommender Flüchtlinge in der Gemeinde Bissendorf ist seit einigen Wochen nachhaltig verstärkt worden. Die beiden aus der Gemeinde stammenden Frauen Meike Köpke und Kerstin Meyer zu Lösebeck haben diese neue Aufgabe übernommen. Die Sozialarbeiterin Kerstin Meyer zu Lösebeck ist vielen schon bekannt durch ihre Funktion als Jugendpflegerin. Die Sozialpädagogin Meike Köpke, geborene Endlicher, nimmt seit Oktober eine für diesen Bereich neu geschaffene Stelle in der Gemeinde ein.


Möglich geworden ist diese neue Stelle durch einen Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde Bissendorf und der AWO Osnabrück. Bürgermeister Guido Halfter betont: „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit der AWO und mit breiter Zustimmung im Gemeinderat diese zunächst auf zwei Jahre angelegte Stelle einrichten konnten.“ Er meint weiter: „Wir haben uns frühzeitig dafür eingesetzt, diese Stelle zu schaffen, bevor der Druck immer größer wird.“

Bereits im Vorfeld habe es Überlegungen gegeben, wie die ankommenden Flüchtlinge unterzubringen seien, so Bernd Stegmann, Fachdienstleiter Ordnung und Soziales bei der Gemeinde Bissendorf. „Diese Vorleistung ist ein Wunsch der Politik gewesen, dem wir gerne entsprochen haben“, ergänzt Bürgermeister Halfter.

Auf die Frage, was die beiden Frauen ausmacht, sind sich Bürgermeister und Fachdienstleiter einig: „Die beiden Frauen sind sehr empathisch und zudem gut in der Gemeinde vernetzt.“ Diese gute Vernetzung ist wichtig, um Hilfsangebote aus der Bevölkerung wahrzunehmen und zu koordinieren. Viele Menschen bieten Hilfe an in Form von Sachspenden. Aber auch Zeitspenden, wie z. B. Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache oder Begleitung bei Arzt- und Behördenterminen, sind sehr willkommen. => siehe auch Flüchtlingspaket

Frau Köpke und Frau Meyer zu Lösebeck bilden dabei das Bindeglied zwischen Hilfswilligen und Flüchtlingen. Sie können genau sagen, was und wo gebraucht wird. „Nach wie vor groß ist z. B. der Bedarf an verkehrstüchtigen Fahrrädern. Aber auch Fahrradhelme und Fahrradersatzteile werden gebraucht“, so Köpke.

„Wir sind der AWO sehr dankbar für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung der beiden Mitarbeiterinnen, deren Personalkosten von der Gemeinde getragen werden“, geht der Dank von Bernd Stegmann an Frau Brockfeld von der AWO. „Zu Helfen entspricht den Leitsätzen der AWO“, entgegnet Brockfeld und ergänzt: „Die beiden Frauen sind offen und einfühlsam. Ich bin sicher, sie werden hier vor Ort ihr Bestes geben, damit den Flüchtlingen geholfen wird.“

Auf die Frage, welche besonderen Voraussetzungen Meike Köpke mitbringt, antwortet die 36-Jährige: „Ich bin mit 13 Jahre in den TV Bissendorf-Holte eingetreten und war lange aktiv, u. a. als Gruppenleiterin, daher kenne ich sehr viele Menschen hier. Nach dem Studium der Sozial- und Theaterpädagogik in Dortmund habe ich einige Zeit in Moers gelebt und bin dann mit meinem Mann und den zwei Kindern nach Bissendorf zurückgekehrt.“ Kerstin Meyer zu Lösebeck empfindet die neue Tätigkeit als Bereicherung zu ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Jeder Tag ist anders. Und jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Aktuell warten wir auf 17 neue Flüchtlinge“, so Meyer zu Lösebeck. Sagt´s und springt auf, um für die Neuankömmlinge noch etwas vorzubereiten.

Team Flüchtlingsbetreuung.


Meike Köpke und Kerstin Meyer zu Lösebeck mit einigen Utensilien, die sie für neu ankommende Flüchtlingskinder bereithalten.
 

erstellt am 04.01.2016