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Der Kampf um die Holter Burg – nur eine Geschichte?

Vor über 500 Jahren wurde in der Chronik des Osnabrücker Bürgermeisters Erdwin Ertmann von der Belagerung und Zerstörung der Holter Burg im Jahre 1144 berichtet. Anfang des 17. Jahrhunderts entstand zu dieser Überlieferung eine anschauliche zeichnerische Darstellung, wodurch die Zerstörung der Holter Burg zu einem der bekanntesten Ereignisse aus der Geschichte des Osnabrücker Landes wurde.


Holter Burg
Noch dazu wurden in Sagen und Legenden Details vom Ablauf dieser Auseinandersetzung besonders ausgeschmückt, wie zum Beispiel die Sage von dem diamantenen Tisch – mit der Folge, dass die Attraktivität des gesamten Themas weiter zunahm. Doch wie sieht es mit der Korrektheit der historischen Überlieferung aus? Handelt es sich hier tatsächlich um Geschichte oder ist es nur eine Geschichte?

Schon seit langem haben Historiker erhebliche Zweifel an der Ertmannschen Darstellung angemeldet. Doch die archäologischen Untersuchungen auf der Holter Burg in den Jahren 1997, 2006 und 2015 haben gezeigt, dass es tatsächlich zu Kampfhandlungen während des 12. bis 13. Jahrhunderts gekommen sein muss. Wie sonst ist die Vielzahl der Geschossspitzen und Brandschichten zu erklären?

Um den aktuellen Forschungsstand zusammenfassend bewerten zu können, hat sich der Historiker Dr. Karsten Igel erneut mit den historischen Überlieferungen zur Geschichte der Holter Burg befasst.


Die Ergebnisse seiner Untersuchung stellt Herr Dr. Igel in dem Vortrag

Warum Holte nicht belagert wurde
Die Edelherren von Holte in ihrem Herrschaftsumfeld

am 28.03.2017 um 19 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde Bissendorf,
Kirchplatz 1 in 49143 Bissendorf

vor.

Dabei präsentiert er zugleich eine zeitgemäße Aufarbeitung der Geschichte der Edelherren von Holte und ihrer Rolle im Osnabrücker Land zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert.

In Ergänzung zu den Ausführungen von Dr. Karsten Igel wird die Archäologin Sara Snowadsky von den neuesten Bodenfunden berichten, die im Winterhalbjahr 2015/16 bei Sondierungen im Umfeld der Burg auf den geplanten Ruhwaldflächen aufgetaucht sind. Möglicherweise spielen auch sie eine wichtige Rolle bei der Untersuchung der Frage nach den besonderen Umständen, die zur Zerstörung der Holter Burg geführt haben.
 

erstellt am 28.02.2017